Der nachhaltige Filmtipp – Tomorrow

06.04.2017 | Film für die Erde

Klimawandel, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung – mit diesen Themen haben sich schon viele Dokumentationen befasst. Der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ tut dies auf eine etwas andere Art und Weise. Wie der Titel schon verrät, stellen der französische Aktivist und Filmemacher Cyril Dion und Schauspielerin Mélanie Laurent den besorgniserregenden Fakten vor allem Lösungsvorschläge gegenüber.

Fragen, was wesentlich ist

27.03.2017 | Ueli Mäder

«Die Konkurrenz zwingt uns, ‹fürschi› zu machen», sagte mir ein Bankdirektor. Ausländische Unternehmen seien schon weiter digitalisiert. Deshalb gelte es, schleunigst die Beratung zu automatisieren, wie früher den Zahlungsverkehr. Statt Hunderte von «schrägen Vögeln» erledigen heute ein paar Apparate den Geldtransfer. Sie sparen Kosten und scheinen sogar lernfähig zu sein.

All in?

27.03.2017 | Bernard Senn

«Werden uns Maschinen überflügeln?» – vermutlich ist die Frage falsch, beziehungsweise zu spät gestellt. Wir wurden bereits von ihnen überflügelt. Unser mentales Setting ist nur etwas langsam, das auch wirklich zu begreifen. Die Frage allerdings stellt sich: Ist es schlimm, wenn der Computer uns überlegen ist? Noch ist vieles offen.

Zukunft. Gedanken über eine fragwürdig gewordene Kategorie

23.03.2017 | Julia Rüegger

Als ich gefragt wurde, einen Blogeintrag für den Seismographen und die Welt von morgen zu schreiben, erinnerte ich mich sofort an meinen Besuch der Poetikvorlesung von Lukas Bärfuss, die er am 8. Januar dieses Jahres in Göttingen abhielt. Der Schweizer Schriftsteller sprach dabei länger über das von ihm so bewunderte Buch „Krieg und Frieden“ von Tolstoi, um dann auf das Thema Grausamkeit zu kommen und auszuloten, was Grausamkeit mit Literatur, mit Wahrheit und mit unserer Sicht auf die Welt zu tun hat. Dabei gestand er als Leser, das Schlimmste an diesem Roman sei, dass man sich nach 50 Seiten Frieden den Krieg wünschte, so lügenhaft und korrupt sei der Friede, so kompliziert, dass er ständige Wachsamkeit erfordere.

Die essbare Stadt

21.03.2017 | Manuela Zeller und Bastiaan Frich, Bild: Jan Chudozilov

In Europa leben über 70% der Menschen in Städten, 80% dieser Menschen kümmern sich nicht woher und unter welchen Bedingen die Lebensmittel produziert werden, Hauptsache sie sind billig. Dieses Verhalten hat zugleich tiefgreifende globale ausbeuterische Auswirkungen und zerstört die Lebensgrundlage. Die Schonzeit des Westens ist vorbei! Wir müssen die Komfort-Zone verlassen und lokal Verantwortung übernehmen. Dafür bedarf es einen innern Wandel der individuellen Haltung sowie alternative Modelle, die das alte lineare postmoderne Paradigma überflüssig machen.

Der nachhaltige Filmtipp – Unsere Wildnis

20.03.2017 | Film für die Erde

Unsere Wildnis ist ein Film, der ohne viele Worte auskommt. Die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud haben mit ihrem neusten Werk einen Film geschaffen, der die Zuschauer von der ersten Sequenz an in den Bann zieht. Sie zeichnen darin Europa, wie es vor etwa 15.000 Jahren gewesen sein könnte.

Die Liste

01.03.2017 | Irma Schweizer

Irma Schweizer hat eine Liste zusammengestellt, wie sie die Zukunft sieht und was sie sich wünscht.

Alice (Comicbeitrag)

28.02.2017 | Micha Rindisbacher

Ein Comic über die kleine Alice, die in einer Welt aufwächst, die etwas anders ist, als wir es uns gewohnt sind. Aber sehen Sie selbst:

Freiheit mit Minimalismus

28.02.2017 | Selim Tolga

Freiheit durch Minimalismus? Ja, so einfach ist das. Minimalismus wird oft damit in Verbindung gebracht, dass man mit möglichst nicht mehr als 100 Teilen in einer möglichst leeren Wohnung auf dem Fussboden sitzt oder mit einem Rucksack rund um die Welt reist. Dieser Trend stammt aus den USA, wie man auch unter Wikipedia „Einfaches Lebens“ erfährt.